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30.06.2012: Mittsommer-Jûdô mit Jutta Milzer in unserem Dôjô

Herzlich willkommen auf unseren Seiten!

Unsere Jûdô-Abteilung besteht seit Ostern 2008. Wir trainieren mittwochs von 17:00 bis 20:00 Uhr und freitags von 18:00 bis 21:00 Uhr in der Sporthalle der Grundschule Heidewald. Zurzeit schulen bei uns 79 Jûdôka im Alter von 7 bis 55 Jahren ihren Körper, ihr kämpferisches Können und ihren Geist durch die japanische Kunst des "sanften Wegs".

Guetersloher TV
unser Abteilungskonzept (PDF-Datei)

Jûdô ichidai
Jûdô für das ganze Leben
 
Ein Neu- oder Wiedereinstieg ist in jedem Alter möglich!
Vom Spiel der Kinder und Jugendlichen im Randori
 
über den Ernst der Junioren im Shiai (Wettkampf)
 
zur Gelassenheit der reiferen Jûdôka in der Kata.

  Mattenstuermer
Mattenstürmer (7 - 13 Jahre)
  Technik fuer Kinder
Jûdô-Technik (7 - 13 Jahre)
 

  Randori
Randori (10 Jahre bis ins hohe Alter)
  Technik fuer Erwachsene
Kata (14 Jahre bis ins hohe Alter)
 

 

Ziele des Jûdô
Jigorô Kanô definierte drei Ziele des Jûdô:

  • Shôbu-hô - Kampfesschulung
  • Taiiku-hô - Körperschulung
  • Shûshin-hô - Geistesschulung
  • Methoden des Jûdô
    Zur Umsetzung von Kampfesschulung, Körperschulung und Geistesschulung nutzt Jûdô vier Methoden:

  • Kata - Üben vorgegebener Situationen
  • Randori - freies Üben
  • Kôgi - Vorträge
  • Mondô - Frage und Antwort
  • Techniken des Jûdô
    Jûdô ist eine Kampfsystem mit Würfen, Haltegriffen, Hebeln, Würgetechniken, Schlägen und Tritten. Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, werden in sportlichen Wettkämpfen und im freien Training nur Würfe, Haltegriffe, Armhebel und Würgetechniken genutzt. Schläge, Tritte und weitere Hebeltechniken werden aus Sicherheitsgründen in festen Trainingsformen unterrichtet.

    kurze Geschichte des Jûdô
    Jigorô Kanô (28.10.1860 - 04.05.1938), der Jûdô-Gründer, studierte in seiner Jugend die japanischen Kampfkünste Tenshin-Shinyo-Ryu und Kito-Ryu. Dabei entdeckte er ein Prinzip, dass allen effektiven Techniken innewohnte: Seiryoku zen'yô (mit geringsmöglichem Aufwand die größmögliche Wirkung erzielen). Jigorô Kanô bewahrte nur Techniken, die diesem Prinzip entsprachen und ersetzte jene Techniken, welche im Widerspruch dazu standen. Diesen neuen Stil nannte er "Jûdô". 1882 gründete Kanô den Kôdôkan, die erste Schule zur Vermittlung des Jûdô. Als zweites Trainingsprinzip benannte er Ji-ta-kyo-ei (nur gemeinsam ist Fortschritt möglich).
    1964 wurde Jûdô olympische Disziplin. Seitdem reicht die Spanne der Inhalte von denen einer traditionellen Kampfkunst bis zu denen eines modernen (Wett-)Kampfsports.


    Stand: 06.05.2012